Bericht der bischöflichen Pressestelle Bistum Münster, Michaela Kiepe, vom 29. November 2016 

 

Gäste aus Venezuela besuchten das Grab der seligen Anna Katharina Emmerick

Am Emmerick-GrabZum zweiten Mal in diesem Jahr haben sich die Geschwister Zaralina und Williams Sandoval aus Venezuela auf den Weg nach Dülmen gemacht. Begleitet wurden sie von Baroness Rosario de Mandat Grancey. Ihr Ziel: die Heilig-Kreuz-Kirche mit dem Grab der Seligen Anna Katharina Emmerick und der Gedenkstätte. Denn die Geschwister verehren die Selige. In ihrer Heimatstadt Tinaco haben sie den Bau einer Wallfahrtskapelle unterstützt. Im Mai wurde sie geweiht und erhielt das Patrozinium Anna Katharina. Es ist die erste Kirche in Südamerika, die unter den Schutz der Seligen aus Dülmen gestellt wird.

„Wir haben als Jugendliche schon von ihr gehört und ihre Visionen gelesen, die Clemens Brentano aufgeschrieben hat. Das hat unser Leben verändert“, berichtet Zaralina Sandoval. An dem Ort zu sein, an dem Anna Katharina Emmerick gelebt habe und gestorben sei, davon habe sie gemeinsam mit ihrem Bruder geträumt. „Ihre Visionen, ihre Mystik haben mein Leben verändert. Ihre Schriften habe ich immer wieder gelesen. So bin ich weiter in ihre Sicht eingedrungen und habe über sie den Weg zu Jesus Christus gefunden“, sagt auch Williams Sandoval.

Bericht vom 23. September 2016

IMG 3912Jeder in Dülmen kennt sie, mancher hat schon bei ihnen verweilt: Die Rede ist von den insgesamt fünf Edelstahl-Stelen in der Dülmener Innenstadt. Sie bezeichnen markante Stationen aus dem Leben der Anna Katharina Emmerick. Im Rahmen eines spirituellen Stadtgangs am 23. September hat die FBS Dülmen eingeladen, zusammen mit Pfarrer Trautmann von Stele zu Stele zu wandern und sich die Bedeutung der entsprechenden Punkte erschließen zu lassen. „Das Leben der Seligen vollzog sich wie bei jedem Menschen in konkreten Zeiten und Räumen“, erklärte Trautmann zur Begrüßung der interessierten Teilnehmer. „Diesen wollen wir uns heute spirituell annähern.“ Etwa 30 Gästen folgten dem Stadtgang von Stele zu Stele und erhielten dabei einen Einblick in das Leben und die Visionen der seligen Anna Katharina Emmerick.

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Info vom 19. August 2016

EmmerickblätterIm September 2016 wird eine neue Ausgabe der Emmerickblätter erscheinen.
Darin enthalten sind folgende Themen:

- Das Tugendleben der Anna Katharina Emmerick. 

- Gebete der Anna Katharina Emmerick

- Meide die Schablone: Anna Katharina Emmerick. 

- "Wie in der Krippe zu Bethlehem2.

- Alexander Loichinger, Melchior Kardinal von Diepenbrock

- Aktuelle Informationen des Emmerick-Bundes

- Mitteilungen des Emmerick-Bundes

 

Die neue Ausgabe kann beim Emmerick-Bund e.V. bestellt werden.





Bericht der Dülmener Zeitung vom 4. Juli 2016 / Foto: privat


Emmerick-MusicalStehende Ovationen am Ende des Musicals von Anna Katharina Emmerick, aufgeführt durch die AG „Schule macht Kirche“. Und den Applaus hatten sich die Kinder verdient. Die Klassen eins bis drei stellten das Leben der Emmerick dar. Emmerick wurde in dem Musical immer größer, und wurde von drei Mädchen dargestellt. Die erste Anna Katharina Emmerick mimte Greta Sudmann, und als sie sich am Kreuz hinkniete und die Hände faltete, war das ein bewegender Moment. Es passte einfach alles, die Musik, die Schauspielkunst der Kinder und auch die Kleidung. Die Kinder im Nonnengewand, oder auch der Bauer und die Mägde. Einstudiert wurde das Musical von Sonja Arning und Ulrike Kaul. „Wir sind ganz stolz auf eure Leistung“, so Arning. Mia Bonekamp hatte am Ende der Aufführung noch eine Überraschung für alle. Der Ururopa von Mia hatte damals einen Sarg für Anna Katharina Emmerick gebaut. Wiederum ihr Uropa baute dann einen weiteren Sarg für die Selige. Und hatte gesagt, dass man das gesegnete Holz nicht weg schmeißen dürfe. Aus diesem Holz sind kleine Kreuze entstanden, und Mia übergab jedem Kind am Ende des Musicals ein Kreuz. Eine schöne Geste.


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Bericht vom 28. Mai 2016

Station beim spirituellen StadtgangZu einem „Spirituellen Stadtgang“ auf den Spuren von Friedrich Kaiser hatte am 27. Mai 2016 die Dülmener Familienbildungsstätte eingeladen. Irmgard Neuß, Leiterin der FBS, konnte über 30 Interessierte begrüßen, die sich zusammen mit Pfarrer Markus Trautmann für rd. 90 Minuten auf den Weg machten.

An der Stelle des 1945 zerstörten Sterbehauses der Anna Katharina Emmerick erfuhren die Exkursionsteilnehmer von der innigen Verehrung der 2004 Seliggesprochenen durch Friedrich Kaiser. In seiner Zeit der Krankheit, in der er sein Studium unterbrechen und die Entlassung aus dem Noviziat fürchten musste, betete er lang und innig zu Anna Katharina Emmerick um Fürsprache auf dem Weg zur Priesterweihe.

„Ich betete inständig“, erinnerte sich Kaiser später. „Und sagte schließlich unserer Landsmännin ins Grab hinunter: Wenn ich nun doch noch zum Priestertum komme, dann werde ich offen sagen, dass ich es Dir verdanke. Und falls ich nicht zum Ziel komme, werde ich nicht verhehlen, sondern ebenso offen sagen, dass ich auf Deine Fürbitte gebaut habe, aber nicht erhört wurde.“

Info vom 29. April 2016 / Bericht und Fotos: LWL Münster

 

KlostermauerZeugnisse des klösterlichen Lebens sind jetzt bei Ausgrabungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Dülmen zum Vorschein gekommen. Wo im Osten der Stadt ein Parkplatz entstehen soll, stand bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts das Kloster Agnetenberg. Insbesondere die archäologischen Funde des späten 15. und 16. Jahrhunderts geben einen Eindruck vom geistlichen Alltag, der auch die seliggesprochene Mystikerin Anna Katharina Emmerick hier bis 1812 geprägt hat.

Dr. Hans-Werner Peine von der LWL-Archäologie für Westfalen rechnete bereits im Vorfeld der Ausgrabung damit, an der Münsterstraße auf die Reste des früheren Augustinerinnenklosters zu stoßen. "An dieser Stelle wurde nach der Säkularisierung vom Herzog von Croy der Bau einer Rentei veranlasst", schildert der Fachmann für Mittelalter- und Neuzeitarchäologie. Hierfür wurden Teile des Klosters abgerissen. Ein Rest seiner Grundmauern kam nun jedoch wieder zum Vorschein. Für Grabungsleiter Dr. Gerard Jentgens kamen die Befunde überraschend früh: "Die ersten Grundmauern der Rentei lagen bereits dicht unter der Oberfläche, etwa 20 cm unter dem Straßenniveau."

Artikel aus dem Mitteilungsblatt der Kirchengemeinde St. Viktor "Viktorbote", Ausgabe 8, April 2016

 

Mehmed Kabukcu vor dem Wandgemälde im Döner-RestaurantRückt die Heiligsprechung des berühmtesten Mitglieds der Pfarrei St. Viktor, Anna Katharina Emmerick, in greifbare Nähe? Viele Menschen hoffen das. „Ich bin überzeugt: Anna Katharina ist eine Heilige!“ – so äußert sich Pater Alfred Bell, der für die Vorbereitung der Heiligsprechung beauftragte Vertreter des Bistums Münster. Kriterium einer Heiligsprechung ist nicht zuletzt die nachgewiesene internationale Verehrung eines Glaubenszeugen: Ist eine Seligsprechung von regionaler Bedeutung, so regelt eine Heiligsprechung die weltweite Verehrung eines Menschen, den die Kirche offiziell zum Vorbild für die Menschen und Fürsprecher bei Gott erklärt.
Die weltweite Bekanntheit und auch Verehrung der Anna Katharina Emmerick setzte schon im 19. Jahrhundert durch die rasche Übersetzung und Verbreitung der von Clemens Brentano aufgezeichneten Visionsberichte ein. Ein spektakuläres Ereignis, das für internationales Aufsehen sorgte, war gegen Ende des 19. Jahrhundert ein archäologischer Fund in Kleinasien, im Westen der Türkei: Zwei deutsche Priester des Lazaristen-Ordens hatten sich mit den visionären Schilderungen des Lebens Mariens in der Hand zu einer Expedition zum antiken Ephesus aufgemacht, wo nach Angaben Anna Katharina Emmericks die Gottesmutter Maria an der Seite des Evangelisten Johannes ihre letzten Lebensjahre verbracht habe. 

Bericht vom 15. April 2016

Wallfahrt zum Emmerick-GrabBereits zum siebten Mal veranstaltete der Emmerick-Bund e. V. für alle Erstkommunionkinder der Dülmener Kirchengemeinden eine Wallfahrt zum Grab der Seligen Anna Katharina Emmerick. 
Etwa 220 Kommunionkinder haben sich heute von der Viktorkirche zur Heilig-Kreuz-Kirche aufgemacht, um dort einiges über das Leben und Wirken von Anna Katharina zu erfahren. Zu Beginn wurde allen Kindern eine Emmerick-Medaille als Wegbegleiter überreicht. Nach einer kurzen Einstimmung in der Viktorkirche pilgerten die Kinder gemeinsam zur Heilig-Kreuz-Kirche, wo ihnen die Geschichte der Seligen von Clemens Brentano (Pastoralreferent Christian Rensing) und Anna Katharina Emmerick (Pastoralreferentin Ursula Bennecker-Altebockwinkel) näher gebracht wurde. Danach fanden sich die jungen Pilger am Emmerick-Grab ein, um gemeinsam zu beten.

Zum Abschluss trafen sich alle Teilnehmer im Pfarrheim zu einem gemeinsamen Picknick, wo auch an einem kleinen Stand Emmerickbücher und -devotionalien zum Kauf angeboten wurden.

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Bericht vom 15. April 2016 der Dülmener Zeitung, Claudia Marcy

 

KlostermauerArchäologen haben Reste des Schwesternhauses Agnetenberg im Dülmener Stadtzentrum freigelegt. In dem Kloster lebte von 1802 bis zu seiner Auflösung (Säkularisierung) 1811 die stigmatisierte und 2004 seliggesprochene Nonne Anna Katharina Emmerick. Die Außenmauern des mittelalterlichen Klosters sind vorne zu sehen. Lichtschacht und Leuchternischen sind deutlich zu erkennen. Die massiveren Mauerreste rechts im Bild gehören zum Verwaltungsgebäude des Herzogs von Croy, der hier in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein repräsentatives Verwaltungsgebäude errichten ließ. Es wurde ebenso wie die Klosterkirche im Zweiten Weltkrieg zerstört. Auf der Fläche soll demnächst ein Parkplatz entstehen.

Info vom 8. April 2016

Emmerick PrellsteinIn ganz Dülmen existiert nur ein einziges Kunstwerk im öffentlichen Raum, das die Dülmener Selige Anna Katharina Emmerick darstellt: Die Rede ist vom „Prellstein“ an der Heilig-Kreuz-Kirche, der von Hubert Wiggering in der jetzigen Form bildhauerisch gestaltet wurde. Der Dülmener Künstler starb am 4. April 2016. 
– Wir erinnern an eine Reportage über den Emmerick-Prellstein in „Kirche und Leben“ aus dem Jahr 2009. 
Ferner dokumentieren wir die Ansprache vom Requiem für Hubert Wiggering in St. Viktor am 8. April 2016.


Reportage von kirchensite.de >>>

Ansprache vom Requiem >>>


Foto: Dietmar Rabich, Dülmen