Bericht vom 24. September 2018

 

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Am 24. September vor 200 Jahren traf der Dichter und Schriftsteller Clemens Brentano in Dülmen ein.
Doch wer war dieser Mann, der auch Namensgeber eines Dülmener Gymnasiums sowie einer Straße in Dülmen ist?
Dies konnten zahlreiche Gäste in der Heilig-Kreuz-Kirche am Sonntagabend erfahren.
Hier ließ der Schauspieler und Regisseur Martin Neubauer auf beeindruckende und einfühlsame Weise die Zuhörer in die Seele Brentanos blicken, der schon in jungen Jahren viel Leid und Trauer erfahren musste. Gekonnt entführte Neubauer das Publikum in die lyrische Welt Brentanos. Seine Reise nach Dülmen und die Begegnung mit Anna Katharina Emmerick hatte großen Einfluss auf sein weiteres Leben. Um diesen Umbruch zu verdeutlichen zogen die Zuhörer mit Neubauer gemeinsam an das Grab der Seligen. Hier trug Neubauer aus den Aufzeichnungen der Visionen von Emmerick vor.
Den musikalischen Part des Abends gestaltete Bernd Weimann. Er brachte Orgel- und Klavierwerke der Romantik zu Gehör, in denen die poetische Tonsprache dieser Epoche besonders zum Ausdruck kam. Darüber hinaus erklangen Improvisationen, die an die Lyrik Brentanos anknüpften und der Gefühlswelt des Dichters nachspürten.
Im Anschluss waren alle Gäste zu einem gemütlichen Austausch in die Emmerick-Gedenkstätte eingeladen.

 

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